Neue Gilden in Berlin
Der VDAPG wächst.
Urgoten und Altburgunder
Hier bei der Aufnahmefeier mit dem 1. Vorsitzenden des VDAPG, Herbert Krisam.
Berlin ist eine Reise wert . . .
Ein Bericht von Manfred Bosse
Unser 1. Vorsitzender war mit mir für vier Tage in Berlin. Es gab eine terminierte Besprechung in der Saarländischen Landesvertretung und es galt, die neue Gilde „Urgoten und Altburgunder“ aufzunehmen.
Was macht man, wenn man schon in Berlin ist sonst noch? Nach der Quartiernahme im St. Michaelsheim im Grunewald, das mit 18,-- € für die Nacht ohne Frühstück sehr preiswert ist, mit der Welcome-Card für alle Verkehrsmittel „Unter den Linden“ das Operncafé aufsuchen und eine Verschnaufpause einlegen, dabei die Tage in Berlin geplant. Da wir schon häufiger dort waren, konnten eine Reihe von Besichtigungen usw. entfallen.
Um wieder einmal einen Rundblick zu genießen, empfiehlt sich eine Fahrt über den Ring mit der S-Bahn. Das haben wir in den Tagen auch in mehreren Abschnitten getan.
Flohmarkt in der Straße „Zum 17. Juni“ am Samstag. Lessings Werke und Deutsche Geschichte von G. Freytag waren die Ausbeute für uns. Kurz ein Blick auf den Potsdamer Platz und ein Gang durch die Arcaden, bevor wir in der gegenüberliegenden Straße „In den Ministergärten“ die Landesvertretung des Saarlandes aufsuchten. Hier sind eine ganze Reihe der Landesvertretungen angesiedelt. Früher war in diesem Bereich der Führerbunker und die Reichskanzlei. Von der Landesvertretung hat man einen guten Rundblick auf das Holocaustdenkmal und hinüber zum Hotel Adlon.
Die Aufnahme der Gilde im Heim des Bezirks Steglitz - Abenteuerspielplatz am Insulaner – gestaltete sich feierlich und sehr persönlich. Herbert überreichte zum Abschluss eine Urkunde und die Verbandsfahne. Diese wurde gleich am Flaggenmast zusammen mit der BdP-und der Weltenbummlerfahne gehisst. Danach luden die Mitglieder zu einem Grillabend ein, der leider von Regenschauern gestört wurde. Hinterher haben wir gesungen, über den Verband berichtet, interessante Gespräche geführt und nebenbei alte Pfadfinderfilme angesehen.
Der Sonntag ist in Berlin Flohmarkttag. So waren Herbert und ich also unterwegs zum Ostbahnhof und zum Flohmarkt an der Museumsinsel.
Im Anschluss nach einem Stück Plattenkuchen und einem Kaffee wieder im Operncafé haben wir uns die historische Ausstellung im Zeughaus angesehen, bis die Beine und der Rücken wehtaten. Ein Schusterjunge oder eine Boulette mit Brot waren danach ein wunderbares Abendessen.
Den Montag hatten wir dafür vorgesehen, nach der Gepäckaufgabe uns den Hauptbahnhof einmal richtig anzuschauen. Dank des guten Wetters konnte man auch draußen sitzen bei einer Berliner Kartoffelsuppe. Bald kam der Zug und die Heimreise begann.
manne




