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Der Verband wächst, neue Gilden kündigen sich an

Frohe Weihnachten!

APG "Graf Rantzau", Itzehoe.

Der Graf Rantzau, ein nachwirkendes Phänomen...

Die APG Itzehoe - Region Norddeutschland - nennt sich ab 1. Oktober 2008: APG "Graf Rantzau", Itzehoe. Die Rantzaus sind ein altes nordeutsches Adelsgeschlecht mit Sitz in Rantzau. Wenn dieser alte Herr und seine Sippschaft unsere nordischen Gildebrüder noch heute so affiziert, daß sie ihren Namen drum ändern...
dann soll es uns Anlaß sein, nach dem Verursacher zu spüren...
Wer war er nun dieser Graf? "De Rantzaus höört to den ganz ollen Adel in uns Land."
Im Netz findet sich da so einiges über die vielen Zweige jenes Adels, so u. a. :

"Im Jahre 1649 erwarb der Ritter Christian von Rantzau das vormalige Amt Barmstede. Im Jahr 1650 wurde er vom Kaiser in den Reichsgrafenstand erhoben und sein neu erworbenes Amt Barmstede zur freien Reichsgrafschaft. Er nannte sich nun "Christian Graf zu Rantzau". Es schien eine neue Epoche für unsrere Vorväter hereinzubrechen. Doch schon zwei Generationen später wurde die Herrschaft der Ranzaus beendet. Der amtierende Graf und Enkel Graf Christans, Christian Detlev, hatte seinen dauerenden Wohnsitz nach dem hiesigen Schloß Rantzau verlegt. Eine Kugel aus Mörderhand beendete am 10. November 1721 unweit des Schlosses im Rantzauer Forst sein Leben. "
s. http://www.barmstedt.de/index.php/Barmstedt/Geschichte

Literarisches...
http://alessandra-mancinelli.de/mythen/ahnfrau.html

sicher werden uns die heutigen Namenshalter, unsere Gildebrüder noch manchen Wink, sprich Link, geben, den wir
gerne hier hinzufügen, bis dahin liest sich der zeitnahe Bericht ....
also vornehm wohnte es sich auf jenem Schloß Rantzau, wie der plattdeutschen Erzählung zu entnehmen ist...
http://www.plattpartu.de/kuenst/luebeck/rantzau.htm


Herbert verdanken wir die Zitierung nach dem "Historischen Lexikon der deutschen Länder" von Gerhard Köhler, C. H. Beck Verlag. Dort heißt es :
"R a n t z a u (reichsunmittelbare Grafschaft, Reichsgrafen). R. bei Plön wird erstmals 1226 erwähnt (Rantzow). Es war Stammsitz eines in mehreren Linien im deutschen, dänischen und niederländischen Raum verbreiteten holsteinischen Adelsgeschlechts. 1649 verkaufte Herzog Friedrich III. von Holstein-Gostorp den 1640 beim Aussterben der Linie Pinneberg der Grafen von Schauenburg an ihn gelangten Anteil der Herrschaft Pinneberg (Barmstedt, Elsmhorn) an den königlichen Statthalter Christian R. 1650/51 wurde die Familie in den Reichsgrafenstand erhoben. Danach hatte sie bis 1726 das Amt Barmstedt als reichsunmittelbare, zum niedersächsischen Reichskreis und zum westfälischen Reichsgrafenkollegium gehörige Grafschaft inne. Die Reichsgrafschaft wurde 1726 auf Grund eines Erbvertrages von 1669/71 von Dänemark eingezogen, nach dem Wilhelm Adolf R. seine älteren kinderlosen Brüder hatte ermorden lassen. 1734 gelangte R. endgültig an Dänemark. Die Allodialgüter kamen 1726 an Katharina Hedwig R. 1739 begann Hans Graf zu R. in Gut Ascheberg bei Plön mit der Abschaffung der Leibeigenschaft (Bauernbefreiung, Agrarreform). Um 1800 umfaßte das Gebiet der Grafschaft R 4,5 Quadratmeilen. 1865 kam Barmstedt zu Preußen, 1946 zu Schleswig-Holstein."

ergänzende Anmerkung: Allodialgüter sind die im Eigentum der regierenden Familie stehende Gütermasse, welche ihr verbleibt, wenn z. B. beim Aussterben des Mannsstammes eine andere Linie an die Regierung kommt. Anders als bei Staatsgütern und den beim Lande verbleibenden Gütern. (Hajo)