Der Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. – VDAPG –

Der VDAPG ist ein Dachverband aller Gilden erwachsener Pfadfinder in Deutschland. Er ist gemeinnützig und förderungswürdig, daher können an Spender Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Nach der Satzung hat der VDAPG folgende Ziele seiner Arbeit:
Als Dachverband erstrebt er:
1. unter seinen Mitgliedern den Geist des Pfadfinderversprechens
und der Pfadfindergesetze lebendig zu erhalten,
2. diesen Geist in die Gemeinschaften, in denen sie leben und
wirken, hineinzutragen,
3. erwachsene Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammenzuführen,
mit dem Ziel, neue Gilden zu gründen,
4. der deutschen Pfadfinderbewegung jede mögliche Unterstützung
zu geben (z.B. Unterstützung bei Großlagern, für Heime und
Lagerplätze).
Mitglied sind die einzelnen Gilden, die korporativen Mitglieder und außerordentliche Mitglieder. Die Mitglieder der Gilden kommen überwiegend aus den vier Bünden im Ring Deutscher Pfadfinderverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) oder wer in seiner Jugend keine Möglichkeit hatte, Pfadfinder zu sein, ist bei uns nach Anerkennung der Satzung und unserer Ziele gut aufgehoben.

Der VDAPG wird von einem fünfköpfigen Vorstand geführt, Referenten kümmern sich um die einzelnen Bereiche wie Gildengründungen, Recht usw.
Die örtlichen oder überörtlichen Gilden gestalten ihr Programm im Rahmen der Satzung und der von der Generalversammlung, die alle drei Jahre stattfindet, beschlossenen Programme oder Aktionen.

In den Weltverband wurde der Verband 1971 aufgenommen, nachdem er 1967 gegründet und seinen Aufnahmeantrag gestellt hatte.
Mitglieder des Verbandes sind auch international tätig z.B. in der Subregion Zentraleuropa, die eine der vier Subregionen in Europa mit den Ländern Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Deutschland bildet. Schon mehrfach haben Personen aus dem Verband dem Weltrat der „International Scout and Guide Fellowship – ISGF – angehört.
Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt natürlich in den Gilden, die regional gegliedert sind und in ihrer Region Kontakt zu den „Nachbarn“ halten. Viele Einzelpersonen oder Gilden haben ein „Twinning“ abgeschlossen, das heißt, sie haben einen Partner oder eine Partnergilde im Ausland, mit dem oder mit der sie sich regelmäßig treffen. So wird der Bereich der Arbeit durch diese internationale Vielfalt sehr bereichert.
Manne Bosse, Internationaler Sekretär


Zusätzliche Informationen